Header-Bild
HOME/NEWS Über Uns Die Liga Fancorner Galerie Interakiv Impressum Besucht uns auf Facebook
Zur Zeit sind keine Fanbusse geplant
2.Bundesliga - nächstes Spiel
02.02.2014 19:00
Lausitzer Fuechse
Dresdner Eisloewen
Spiele gegeneinander:
10 / 0 / 13 (S/U/N)
Ergbenisarchiv

1.  Bietigheim    76
2.  Bremerhaven    76
3.  Landshut    75
4.  Riessersee    75
5.  Rosenheim    73
6.  Ravensburg    69
7.  Dresden    67
8.  Weißwasser    57
9.  Bad Nauheim    49
10.  Heilbronn    44
11.  Crimmitschau    40
12.  Kaufbeuren    37
Bericht vom 28.10.2011  Weißwasser - DrezNO 3:2 (0:1,0:1,3:0)

Zweiter Derbysieg

 

Nachdem am vergangenen Sonntag Crimmitschau im Sahnpark mit einem 2:3 Sieg bezwungen wurde, stand heute das zweite Derby innerhalb weniger Tage an.

Die innere Anspannung vor den Spielen gegen die Stadt mit der großen Lebensqualität ist dabei mittlerweile größer als bei Spielen gegen die Westsachsen. Schließlich haben wir nicht jeden Tag die Chance gegen die Erfinder des Eishockeys und des ehrlichen Wirtschaftens zu spielen.  

Mussten wir in der miserablen Vorsaison schon im Vorfeld eine Niederlage einkalkulieren, ging es heute unter anderen Vorzeichen in das Spiel. Die Tabelle bisher relativ ausgeglichen, wir knapp vor den Landeshauptstädtern platziert und dazu die Gewissheit das die Mannschaft bisher in beinahe jedem Spiel gezeigt hat, dass sie sich zu keinem Zeitpunkt eines Spieles aufgibt, sollten Grund genug sein auf ein spannendes Spiel mit dem richtigen Sieger zu hoffen.

Diese Tatsache sorgte dann auch für ausverkauftes Haus. Keiner der zahlenden Gäste sollte sein Kommen bereuen. Von den Gästen abgesehen… Der Gästeblock insgesamt recht gut gefüllt, Spielraum nach oben war aber durchaus gegeben. Darüber hinaus sind die DDler endlich zu der Einsicht gekommen, dass sie zum „Abschaum“ des deutschen Eishockeys gehören. Um hier ein Zitat zu nutzen „Selten hat ein Banner besser gepasst“.

Nun zum wesentlichen Teil. In allen drei Dritteln zeigten sich die Füchse als das bessere Team. Trotzdem lautete der Spielstand nach zwei Dritteln 0:2. Die Gäste nutzen ihre wenigen Chancen einfach effektiver und hatten dazu einen überragenden Schlussmann im Kasten. Im zweiten Drittel hätten sie sogar zum 0:3 einnetzen MÜSSEN. Glücklicherweise scheiterten sie jedoch an eigener Überheblichkeit und so schob man den Puck mit deutlich arrogantem Gesichtsausdruck am schon leeren Tor vorbei. Der Lacher des Abends. Dass sich solche verpassten Chancen im Eishockey meistens rächen, zeigte das letzte Drittel. Endlich fand der Puck den Weg in des Gegners Tor. Zwei schnelle Tore in den ersten Minuten von Drittel drei brachten den hochverdienten Ausgleich. Von den Gästen kam nun nur noch wenig. Folgerichtig viel dann kurz vor Ende der regulären Spielzeit der Führungstreffer zum 3:2. Was auf den Rängen abging kann sich sicher jeder vorstellen. Die Gäste warfen nun alles nach vorn. Durch eine Strafe der Füchse kam es zu seiner 4-6 Überzahlsituation. Doch am Spielstand sollte sich nichts mehr ändern. Endlich war der erste Sieg seit einer gefühlten Ewigkeit gegen den „Abschaum“ realisiert. Der zudem hochverdient und keinesfalls glücklich war. Entsprechend wurden die Füchse nach Spielende gefeiert. Dem gegnerischen Anhang blieb nun nur noch der Nachhauseweg. Die Enttäuschung war wohl auch der Grund dafür, dass das ein oder andere Fanutensil einfach liegen gelassen wurde… An dieser Stelle ein Gruß in die Landeshauptstadt: Eine Verwendung lässt sich sicher finden.

 

Nun noch kurz ein paar Zeilen zur Stimmung. Die Gäste hätten dich Chance gehabt - besonders nach der Führung und unter der Maßgabe, dass unsere Gelegenheitszuschauer die Eigene wie immer negativ beeinflussten - den Fuchsbau eine gewisse Zeit lang zu bestimmen. Diese Chance wurde jedoch nicht genutzt. Ab und an waren sie laut, aber wirklich überzeugend war das für mich nicht. Zum Teil waren für uns sogar Wechselgesänge drin (auch beim Rückstand), letzte Saison wäre das noch undenkbar gewesen.


Die Einordnung unseres eigenen Supports fällt mir etwas schwer. Bei uns wurde eigentlich immer was gesungen, aber wie das so ist wenn man mitten drin steht… man kann einfach nicht objektiv beurteilen wie es sich auf den Rest des Stadions überträgt. Die Sitzplatzzuschauer auf der Gegengerade begnügten sich jedenfalls vorrangig damit, ausschließlich dem Geschehen auf dem Eis zu folgen. Erwartungsgemäß wurde es erst nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 wirklich laut und geschlossen. Nach dem Sieg sowieso.

Alles in allem ein gelungener Eishockeyabend mit dem richtigen Sieger.

Wo war eigentlich Erna P.? Ach ja, „ERNA P. lutscht bei MATZE B.“

In diesem Sinne

Sport Frei

 

 

Soll ich‘s wirklich machen oder lass ich‘s lieber sein? Diese Frage stellte ich mir vor schreiben dieses Berichts. Ich könnte das Nicht-schreiben von Berichten zu den letzten Spielen jetzt mit privaten Umständen begründen. Interessiert aber keinen, deshalb freut euch einfach dass es einen gibt oder eben auch nicht.

Zuschauer:  2750
Torfolge:
Bilder zum Spiel hier: zur Galerie
Bericht von: Chrystl


zurück zur Auswahl